Time
Pink Floyd
·
19731973
Im Vergleich zu anderen großen Rockalben seiner Zeit läutete „The Dark Side Of The Moon“ einen Wechsel ein, denn es verzichtete auf die rauschhafte Extrovertiertheit von Bands wie den Rolling Stones und wandte sich stattdessen etwas Innerem zu. Das Album markierte nicht nur einen Durchbruch, sondern auch den Teil einer Entwicklung, in der es Pink Floyd gelang, ihre experimentellste Phase mit einem aufkommenden Sinn für Klarheit zu verbinden. Sie erforschten große Themen – Gier („Money“), Wahnsinn („Brain Damage“, „Eclipse“), Krieg und gesellschaftliche Brüche („Us and Them“) – mit einer Prägnanz, die die Botschaft leicht verständlich machte, egal, wie weit die Musik ging.
Und für eines der bedeutendsten Alben der Rockgeschichte ist „Dark Side“ ziemlich unrockig. Selbst wenn die Band sich öffnete und loslegte – wie beim ekstatischen Heulen der unerwarteten TikTok-Sensation „The Great Gig In The Sky“ –, lag der Schwerpunkt eher auf Textur und Gefühl. Das Album schuf einen Präzedenzfall für künstlerische, post-psychedelische Visionär:innen wie Radiohead mit „OK Computer“ und Tame Impala. Aber es markierte auch den Moment, in dem Rockmusik vollständig mit elektronischem Sound verschmolz – eine Mischung, die selbst nach mehr als fünf Jahrzehnten noch funktioniert.
Und für eines der bedeutendsten Alben der Rockgeschichte ist „Dark Side“ ziemlich unrockig. Selbst wenn die Band sich öffnete und loslegte – wie beim ekstatischen Heulen der unerwarteten TikTok-Sensation „The Great Gig In The Sky“ –, lag der Schwerpunkt eher auf Textur und Gefühl. Das Album schuf einen Präzedenzfall für künstlerische, post-psychedelische Visionär:innen wie Radiohead mit „OK Computer“ und Tame Impala. Aber es markierte auch den Moment, in dem Rockmusik vollständig mit elektronischem Sound verschmolz – eine Mischung, die selbst nach mehr als fünf Jahrzehnten noch funktioniert.
Lyrics
[Part I: Time]
[Instrumental Intro w/ Clocks 00:00-02:19]
[Verse 1: David Gilmour & Richard Wright]
Ticking away the moments that make up a dull day
Fritter and waste the hours in an offhand way
Kicking around on a piece of ground in your hometown
Waiting for someone or something to show you the way
Tired of lying in the sunshine
Staying home to watch the rain
And you are young and life is long
And there is time to kill today
And then one day you find
Ten years have got behind you
No one told you when to run
You missed the starting gun
[Instrumental Break 03:19-04:46]
[Guitar Solo]
[Verse 2: David Gilmour & Richard Wright]
And you run, and you run
To catch up with the sun
But it's sinking
Racing around to come up behind you again
The sun is the same in a relative way
But you're older
Shorter of breath, and one day closer to death
Every year is getting shorter
Never seem to find the time
Plans that either come to naught
Or half a page of scribbled lines
Hanging on in quiet desperation
Is the English way
The time is gone, the song is over
Thought I'd something more to say
[Part II: Breathe (In the Air) [Reprise]]
[Outro: David Gilmour]
Home, home again
I like to be here when I can
And when I come home cold and tired
It's good to warm my bones beside the fire
Far away, across the field
The tolling of the iron bell
Calls the faithful to their knees
To hear the softly spoken magic spells